19.01.2024
Statement der DGfPI zum Rechtspopulismus – Geheimplan: Remigration = „Ethnische Säuberung“
Die DGfPI wendet sich entschieden gegen die Bestrebungen der AfD, Teilen der Werteunion und Identitären, das demokratische System der Bundesrepublik aushöhlen zu wollen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen besteht große Sorge, dass die AfD mit großer Mehrheit die Regierungen bilden und ihre rassistische Agenda verfolgen wird. Welche Pläne die Rechten schmieden, wurde deutlich auf dem kürzlich dokumentierten konspirativen Treffen von Teilen der AfD, der Werteunion und Identitären in Potsdam: Deutschland soll allein den Weißen gehören. Vertreibung, Deportation, Eugenik – genau das ist Gegenstand des „Remigration“-Programms der AfD. Dahinter stehen ebenfalls Mitglieder der Werteunion. Mit Werten hat dieser Rechtsruck nichts zu tun, nur mit rassistischer Aufwertung der eigenen Existenz auf Kosten aller, welche die AfD deportieren will. Den Artikel von CORRECTIV zum Thema finden Sie hier.
Die DGfPI steht für die Grundwerte einer pluralen, offenen, menschlichen und freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Gewalttätiges, rechtes Gedankengut hat bei uns keinen Platz!

15.09.2023
DGfPI-Stellungnahme zur schriftlichen Anhörung: Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Kindern und Jugenlichen im Saarland (Saarländisches Kinderschutzgesetz – SKG) sowie zur Änderung des Schulordnungsgesetzes
Empfehlungen um Gesetzentwurf eines Saarländischen Kinderschutzgesetzes, das zum Ziel hat, die Rechtsposition von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf Beteiligungsrechte und ihr Schutzbedürfnis zu stärken, Schutzlücken zu schließen und die Arbeit der Jugendämter für die Aufgaben des Kinderschutzes zu unterstützen und weiter auszubauen.
Die vollständige Stellungnahme vom 15.09.2023 finden Sie hier.

11.04.2023
Gemeinsame Stellungnahme zur Diskussion um organisierte sexualisierte und/oder rituelle Gewalt
Die BKSF hat eine Stellungnahme zu der Debatte um organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt gemeinsam mit der DGfPI und den beiden Verbänden bff und BAG Forsa verfasst. Klar ist für uns: Diskussionen über Einzelfälle dürfen nicht zu einem grundsätzlichen Infragestellen der Existenz von Gewaltformen führen und unter keinen Umständen die Reduzierung der Unterstützungsmöglichkeiten von Betroffenen zur Folge haben. Und: Wir stehen an der Seite Betroffener von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend – auch im organisierten und/oder rituellen Tatkontext.
Die vollständige Stellungnahme vom 11.04.2023 finden Sie hier.

06.04.2023
Versachlichungspapier „Organisierte sexualisierte und Rituelle Gewalt“
Um in der Diskussion um „Organisierte sexualisierte und Rituelle Gewalt“ zur Versachlichung und damit vor allem zur Stabilisierung der Versorgungsstrukturen für Betroffene beizutragen, veröffentlichen wir gemeinsam mit dem Fachverband Traumapädagogik e.V. folgenden Text: Wissenswertes zum Thema „Organisierte sexualisierte und Rituelle Gewalt“
Plädoyer für eine fundierte Auseinandersetzung zu Organisierter sexualisierter und Ritueller Gewalt – jenseits von Polarisierung

03.03.2022
DGfPI-Stellungnahme zum Landeskinderschutzgesetz NRW und Änderung des Kinderbildungsgesetzes – Gesetzentwurf der Landesregierung, Drucksache 17/16232 Anhörung des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend und der Kommission

Der Gesetzentwurf markiert aus Sicht der DGfPI einen deutlichen Fortschritt: Er zielt darauf ab, Jugendämter besser zu befähigen, ihrer besonderen Verantwortung im Umgang mit Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung gerecht zu werden, Kinderschutzverfahren (Teil 3) werden dezidierter und verbindlicher beschrieben, durch ein vorgeschriebenes Qualitätsentwicklungsverfahren die Arbeit der Jugendämter anhand fachlicher Standards überprüft und nötigenfalls stetig optimiert. Die verbindliche Schaffung der Netzwerke zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Kinderschutz (Teil 4) stärkt ebenfalls die Qualitätsentwicklung. In dieser Hinsicht begrüßen wir den Gesetzentwurf ausdrücklich.
Die vollständige Stellungnahme vom 03.03.2022 finden Sie hier.

08.02.2022
Pressemitteilung
EU-Projekt Beyond Digital Violence: Social Media-Kampagne zum Safer Internet-Day 2022

Mit unserer Social Media-Kampagne „Wir brauchen Euch!“ zum Safer Internet-Day 2022 wurden mehr als 5000 Personen auf Facebook und Instagram erreicht. Damit war die Aktion vierzehnmal so erfolgreich als ursprünglich angenommen!
Die vollständige Pressemitteilung vom 08.02.2022 finden Sie hier.

8th Februrary 2022
Press Release
EU project Beyond Digitale Violence: Social media campaign for Safer Internet Day 2022

Our social media campaign „We need you!“ for Safer Internet Day 2022 reached more than 5,000 people on Facebook and Instagram. This made the campaign fourteen times more successful than originally expected!
You can find the full press release from 8th Februrary 2022 here.

26.11.2021
DGfPI-Stellungnahme zum Gesetz über den interkollegialen Ärzteaustausch bei Kindeswohlgefährdung – Änderung des Heilberufsgesetzes (HeilBerG) für die Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend am 01.12.2021
Wir begrüßen ausdrücklich die in diesem Gesetzentwurf deutliche Initiative, dass Ärztinnen und Ärzte sich für den Schutz von Kindern vor Misshandlung, sexualisierter Gewalt und Vernachlässigung vernetzen und qualifizieren. Der interkollegiale Austausch stellt eine wesentliche Ressource zur Einschätzung von Verdachtsmomenten dar. Insgesamt wünscht sich die DGfPI auch für dieses Gesetzesvorhaben, dass die Ausgestaltung der Schnittstelle zur Jugendhilfe benannt wird. Interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert – aus unserer Erfahrung – kontinuierlichen Aufbau von Vernetzungsstrukturen, kontinuierlichen fachlichen Austausch und kontinuierliche Reflexion und ermöglicht die Entwicklung einer Fachlichkeit, die für alle fallbezogen Beteiligten die Orientierung am Kindeswohl beständig überprüft.
Die vollständige Stellungnahme vom 26.11.2021 finden Sie hier.

21.05.2021
Appell der DGfPI e.V. und des Fachverband Traumapädagogik – Netzwerk für psychosoziale Fachkräfte e.V. (FVTP): „Nach dem ‚Lockdown‘ – Notwendige Kapazitäten für den Kinderschutz bereitsstellen“
Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe und weitere im Kinderschutz tätige Menschen haben in den vergangenen Monaten mit hohem Einsatz versucht, den Anforderungen des Kinderschutzes unter massiv erschwerten Bedingungen gerecht zu werden. Auch wenn dies an zahlreichen Stellen in beachtlicher Weise gelungen ist, besteht die Sorge, dass die vorhandenen Ressourcen im Kinderschutz angesichts der Dynamik der Pandemie überfordert werden.
Den vollständigen Appell vom 21.05.2021 finden Sie hier.

12.04.2021
Gemeinsame Pressemitteilung der BZgA und DGfPI: Neue Datenbank für Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend

Die bundesweit erste Datenbank für qualifizierte Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist online gegangen: Aufgebaut wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Kooperationsprojekt. Fortbildung ist ein zentraler Baustein in der Prävention sexualisierter Gewalt. Mit der „Fortbildungsnetz sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend“ erhält sie nun auch eine digitale Infrastruktur.
Die vollständige Pressemitteilung vom 12.04.2021 finden Sie hier.

20.01.2021
Appell der DGfPI an die Abgeordneten des Bundestages: Die Gesetzesvorlage „Kinderrechte ins Grundgesetz“ muss überarbeitet werden, damit die Kinderrechte Vorrang bekommen.

Die DGfPI appelliert an die Abgeordneten der Koalitionsparteien und der Oppositions-parteien FDP, Grüne-Bündnis 90 und die Linke, den aktuellen Formulierungsvorschlag zur Erweiterung von Art. 6 des Grundgesetzes abzulehnen. Dieser Entwurf darf keine Zwei-drittelmehrheit bekommen.
Den vollständigen Appell vom 20.01.2021 finden Sie hier.

20.10.2020
Gemeinsame Stellungnahme der BKSF und DGfPI im Rahmen der Schriftlichen Anhörung von Sachverständigen der Kinderschutzkommission „Intervention und Anschlusshilfe“ des Landtags NRW

Spezialisierte Fachberatungsstellen verfügen durch ihre langjährige Praxis in der Prävention und Intervention über eine sehr große Expertise im Bereich der sexualisierten Gewalt. Doch gemessen an den Anforderungen und der Häufigkeit der Kindeswohlgefährdungen mangelt es immer noch an der finanziell ausreichenden Förderung dieser Arbeit. Der flächendeckende Ausbau von spezialisierten Fachberatungsstellen und deren adäquate Ausstattung mit Personal- und Sachmitteln sind zu gewährleisten, was wir im Rahmen dieser Stellungnahme dringend anmahnen möchten.
Die vollständige Stellungnahme vom 20.10.2020 finden Sie hier.