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Gemeinsam stark für den Kinderschutz!

Herzlich Willkommen bei der DGfPI

Bild: Spielendes Kind

Wir sind ein Zusammenschluss von ca. 750 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten.

Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten.

Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Über uns und unsere Arbeit...

Aktuelle Fachtagungen

08.11.2019 Düsseldorf - 17. Werkstattgespräch für Praktiker_innen, die mit sexuell übergriffigen Kindern und Jugendlichen arbeiten

22.11.2019 Fulda - 16. Treffen der AG - Sexualisierte Gewalt

Welche Erwartungen haben Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs an die gesellschaftliche Aufarbeitung?

Berlin, 17.09.2019. Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht heute die Studie „Erwartungen Betroffener sexuellen Kindesmissbrauchs an die gesellschaftliche Aufarbeitung“. Sie ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojektes von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstituts zu Geschlechterfragen/FIVE Freiburg unter Leitung von Kommissionsmitglied Barbara Kavemann. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Missbrauchsbeauftragter und Deutsches Jugendinstitut (DJI) stellen Monitoring-Bericht zur Prävention sexueller Gewalt vor

Berlin, 04.09.2019. Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI) haben am Mittwoch in Berlin den Monitoring-Bericht "Kinder und Jugendliche besser schützen - der Anfang ist gemacht. Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt in den Bereichen: Bildung und Erziehung, Gesundheit, Freizeit" vorgestellt.

Der Abschlussbericht ist das Ergebnis eines mehrjährigen Monitorings (2015 - 2018) zu Schutzkonzepten gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Untersucht wurde, welche Maßnahmen zum Beispiel in Kitas, Schulen, Heimen, Internaten, Kliniken, Praxen oder Sportvereinen zum Schutz vor sexueller Gewalt inzwischen verwirklicht werden. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

APPELL - Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Deutschland feiert aktuell 10‐jähriges Jubiläum des Inkraftretens der menschenrechtlichen Verpflichtungen aus der UN‐Behindertenrechtskonvention. Mit der Reform durch das Bundesteilhabe- gesetz in der letzten Legislaturperiode wollte der Gesetzgeber die Rechte von Menschen mit Behinderungen weiter stärken. In diesem Prozess ausdrücklich ausgenommen war die Hilfeperspektive von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Die Aufhebung der in Deutschland nach wie vor bestehenden und seit Jahrzehnten kritisierten Aufteilung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedliche Zuständigkeiten je nach Behinderungsform sollte einem eigenen Reformprozess vorbehalten bleiben. Dieser blieb aus und ist überfällig.

Gefordert wird, ein inklusives SGB VIII nun endlich gesetzlich umzusetzen und damit Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung aus dem SGB XII in das SGB VIII zu inkludieren. 

Durch 30 erstunterzeichnende Organisationen wurde der Appell im Juni 2019 angestoßen - zahlreiche Organisationen haben sich seitdem angeschlossen und fordern gemeinsam ein einheitliches Sozialrecht für Kinder und Jugendliche in Deutschland!

Auch die DGfPI e.V. ist Mitzeichner des Appells, der am 27.08.2019 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Den vollständigen Appell finden Sie hier.

Pressemitteilung zum Welttag gegen Menschenhandel: Zusammenarbeit zum Schutz von Roma-Jungen als Opfer des Kinderhandels in Deutschland zeigt Wirkung!

Berlin/Freiburg, 29.07.2019 – Zum ersten Mal konnten in Deutschland Mitglieder eines Roma-Familienverbandes des Menschenhandels zur Zwangsprostitution rumänischer Jungen überführt werden. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jugendamt wurden die Väter als Täter in Berlin zu Haftstrafen verurteilt und die Jungen sicher untergebracht. Dies zeigt: Kinderschutz ist auch in solchen Fällen möglich.

Die vollständige Pressemitteilung der ECPAT Deutschland e.V. - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung und IN VIA Berlin - Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V. finden Sie hier.

Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt wird fortgesetzt

Das Bundeskabinett hat die langfristige Finanzierung des Fonds Sexueller Missbrauch beschlossen. Betroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter sollen weiterhin Hilfen vom Bund erhalten. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch mit dem Bundeshaushaltsentwurf für 2020 beschlossen, dass die Finanzierung des Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ fortgesetzt wird. Anträge auf Hilfen an den Fonds können damit weiterhin gestellt werden. Bisher sind rund 11.500 Anträge eingegangen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament werden die Mittel im Vergleich zu 2019 um 28,4 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro aufgestockt.

DIe Pressmitteilung vom 26.06.2019 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie hier.

Warum eine Auseinandersetzung mit der politischen Instrumentalisierung und Stereotypisierung sexualisierter Gewalt notwendig ist

Das Netzwerk Hamburger Einrichtungen gegen sexualisierte Gewalt (NEXUS) hat ein Selbstverständnis erarbeitet, in dem sich die Beratungsstellen gegen die politische Instrumentalisierung und Stereotypisierung sexualisierter Gewalt positionieren: Selbstverständnis NEXUS.

100% für Beratung. Öffentlichkeitskampagne der BKSF

Die Finanzierungsnot vieler Fachberatungsstellen und die Finanzierungspraxis auf kommunaler und Länderebene wird in der Öffentlichkeitskampgange in einem Video mit dem Titel „JETZT REICHT’S“ thematisiert, das auf der BKSF-Vollversammlung gedreht wurde. Das Video finden Sie unter folgendem Link: 100% daneben!

Bayernweites Fortbildungsprojekt 2018 - 2020: Tandemfortbildungen für Fachkräfte aus Erziehungsberatungs- stellen und den Jugendämtern zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Fortbildungsterminen und Anmeldebedingungen

(Oder unter: Was wir tun - Bayernweites Fortbildungsprojekt 2018 - 2020 - Tandemfortbildungen)

Das bayernweite Fortbildungsprojekt richtet sich an Fachkräfte aus den Allgemeinen Sozialen Diensten bzw. der Bezirkssozialarbeit und aus den Erziehungsberatungsstellen, die jeweils als "Tandem" an diesen Fortbildungen teilnehmen. Ziel ist die Förderung der Kooperation und Zusammenarbeit von Erziehungsberatung, Jugendamt und Fachberatungsstellen in Verdachtsfällen bzw. in komplexen Fällen sexualisierter Gewalt, sowie die Verbesserung des Schutzes und eine bedarfsgerechte Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Die Fortbildner_innen sind Fachkräfte aus den spezialisierten Fachberatungsstellen in Bayern. Einzelne Fortbildungsreihen werden durch Fortbildner_innen-Teams aus Fachberatungsstellen und dem Allgemeinen Sozialen Dienst umgesetzt.

Auftraggeberin ist die LAG Erziehungsberatung Bayern, gefördert wird das Fortbildungsprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Die ersten beiden Fortbildungsreihen, bestehend aus je zwei 3-tägigen Modulen starteten im Dezember 2018 in München. Weitere 16 Fortbildungsreihen sind über alle 7 Regierungsbezirke verteilt und werden im Zeitraum 04.2019 bis 09.2020 stattfinden. Die Ausschreibung folgt.

Projektleitung seitens der DGfPI: Sylvia Fein fein@dgfpi.de.

Nähere Informationen zum Ziel und Konzept des Fortbildungsprojektes sowie Informationen zu Terminen und Anmeldung finden Sie hier.

Der schnelle Kontakt

Sternstrasse 9 - 11
40479 Düsseldorf
Telefon:0211 - 4976 80 0
Telefax:0211 - 4976 80 20
E-Mail:info@dgfpi.de

BeSt - Beraten & Stärken

Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.

Weitere Informationen

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