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Gemeinsam stark für den Kinderschutz!

Herzlich Willkommen bei der DGfPI

Bild: Spielendes Kind

Wir sind ein Zusammenschluss von ca. 700 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten.

Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten.

Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Über uns und unsere Arbeit...

Aktuelle Fachtagungen

20.03.2020 Hannover - 17. Treffen der AG - Sexualisierte Gewalt

07.05.2020 Hannover - Abschlussfachtagung des Bundesweiten Modellprojektes "BeSt - Beraten & Stärken" (2015 - 2020) im Rahmen der Fachtagungsreihe "Schutz vor Gewalt in Institutionen"

13. - 15.05.2020 - Schloss Buchenau - 13. Vernetzungstreffen aller Einrichtungen, die mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt arbeiten

24. - 26.06.2020  - Schloss Buchenau - Präventionsfachtagung gegen sexualisierte Gewalt

13.11.2020 Düsseldorf18. Werkstattgespräch für Praktiker_innen, die mit sexuell übergriffigen Kindern und Jugendlichen arbeiten

 

ABSCHLUSSFACHTAG

BeSt - Beraten & Stärken - Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020
zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen 
Hannover 07. Mai 2020
 
Nach fünfeinhalb Jahren Projektlaufzeit präsentiert das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der DGfPI e.V. in Kooperation mit 10 Fachberatungsstellen und 81 Einrichtungen durchgeführte Modellprojekt seine Ergebnisse und Empfehlungen. Der Fachtag zeigt auf, wie Schutzkonzepte in Einrichtungen (weiter-)entwickelt, nachhaltig verankert und die Handlungskompetenzen aller Beteiligten gestärkt werden können. Das im Modellprojekt entwickelte Bildungs- und Präventionskonzept „Was tun gegen sexuellen Missbrauch? Ben und Stella wissen Bescheid!" wird vorgestellt. 

Flyer und Anmeldeformular

Pressemitteilung BKSF: 10 Jahre "Missbrauchsskandal": weiterhin fehlen Hilfestrukturen für Betroffene - Bundesministerin Dr. Franziska Giffey spricht bei Fachtag der Fachberatungsstellen

Berlin, 27.01.2020. Vor zehn Jahren berichteten ehemalige Schüler des Canisius-Kollegs der Öffentlichkeit von erfahrener sexualisierter Gewalt durch Jesuitenpatres. Der sogenannte „Missbrauchsskandal“ wurde offengelegt. Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen wie Kirchen, Schulen und Kinderheimen wurde medial und öffentlich breit diskutiert. Vieles hat sich seitdem bewegt, aber noch lange nicht genug. Die vollständige Pressemitteilung der BKSF vom 27.01.2020 finden Sie hier.

Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt

Wir freuen uns, fünf weitere Fachberatungsstellen im Modellprojekt "Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt" (WvO) bekannt geben zu dürfen.

In 2020 startet nun die zweite Phase des Modellprojektes in Trägerschaft der DGfPI, das vom BMFSFJ gefördert wird und dessen Ziel es ist, die Versorgung von ländlichen Regionen mit spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend zu verbessern. Dies soll bis Ende 2021 an insgesamt acht Standorten modellhaft umgesetzt werden, in denen bisher keine spezialisierte Fachberatung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erreichbar war oder in denen das bestehende Angebot nicht ausreichte.

Fünf Fachberatungsstellen sind nun für diese zweite Projektphase aus einer großen Zahl sehr guter Bewerbungen auf Vorschlag des Projektbeirats vom BMFSFJ ausgewählt worden. Diese sind:

  • Dreist e.V., Bildungs- Sozial- und Beratungsarbeit, Eberswalde (Brandenburg) www.dreist-ev.de
  • Kreis Lippe, Fachbereich Jugend, Familie und Gesundheit, Fachstelle Kinderschutz, Detmold (Nordrhein-Westfalen), www.kreis-lippe.de
  • pro familia Landesverband Thüringen e.V, 'Kinder- und Jugendschutzdienst "Känguru" im Landkreis Weimarer Land', Weimar (Thüringen), www.kinderschutzdienst-weimar.de
  • Rauhreif e.V. - Hilfe bei sexualisierter Gewalt, Ansbach (Bayern), www.rauhreif-ansbach.de
  • WILDWASSER Chemnitz, Erzgebirge und Umland e.V., Chemnitz (Sachsen), www.wildwasser-chemnitz.de

Sie ergänzen die Reihe der Beratungsstellen aus der ersten Projektphase, die 2019 gestartet sind und ebenfalls bis Ende 2021 weiter im Modellprojekt dabei sein werden:

  • Caritasverband, Region Vorpommern, Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt  Greifswald/Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern), www.caritas-vorpommern.de
  • Violetta Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e.V., Dannenberg (Niedersachsen), www.violetta-dannenberg.de

Wir danken den vielen Interessent_innen, die sich für die Mitarbeit im Projekt beworben haben und all denen, die sich für das Gelingen dieses Modellprojektes und somit für die bedarfsgerechte Versorgung von Betroffenen sexualisierter Gewalt auch in ländlichen Regionen einsetzen.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an die Koordinierungsstelle des bundesweiten Modellprojektes ‚Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt‘ wenden, per

Telefon: 030 88916864 oder per Mail: wir-vor-ort@dgfpi.org.

FortbildungsNetz.sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

„Aufbau, Pflege und Qualitätssicherung einer Datenbank über Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt“ ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der BZgA. Das Projekt wird von der BZgA mit Mitteln des Bun-desministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Wir freuen uns, den neuen Titel des im September 2019 gestarteten Projekts vorstellen zu können:

FortbildungsNetz.sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Ziel des Projekts ist es, im dritten Quartal 2020 eine übersichtliche Website zur Verfügung zu stellen, auf der sich interessierte Fachkräfte über aktuelle und passende Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend informieren können.

Die teilweise seit den 80er Jahren in der Fortbildung zu sexualisierter Gewalt tätigen Fachkräfte können ihre Angebote offerieren, ihre Bildungsexpertise präsentieren, sich leichter vernetzen sowie zu Qualitätssicherung und -entwicklung beitragen.

Alle Referent_innen und Organisationen, die qualifizierte Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt anbieten, werden daher 2019/2020 dazu eingeladen, sich zu beteiligen.

Projektleitung „FortbildungsNetz.sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt“
Catharina Beuster (E-Mail: beuster@dgfpi.de)

Ausschreibung zur Entwicklung von Präventionsmodulen zur Prävention sexualisierter Gewalt des DJI

Das Deutsche Jugendinstitut e.V. schreibt im Rahmen des Projektes „Peers als Adressatinnen und Adressaten von Disclosure und Brücken ins Hilfesystem“ (www.dji.de/peer-disclosure) die Entwicklung von Präventionsmodulen aus. Ziel des Projektes ist es, durch neue Erkenntnisse zum Themenkomplex Anvertrauen von sexualisierten Gewalterfahrungen an gleichaltrige Peers, einen Beitrag zur Präventionspraxis zu leisten. Die Frist für die Abgabe der Angebote wurde auf den 17.03.2020 verlängert.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und Teilnahme finden Sie hier. Die Vergabeplattform erreichen Sie unter folgendem Link: Deutsches Vergabeportal - DJI-Ausschreibung.

Pressemitteilung: Umfassende Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs darf nicht weitere 10 Jahre dauern

Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs haben ein Recht auf Aufarbeitung und Anerkennung des erlittenen Unrechts. Dafür müssen Institutionen, Gesellschaft und Politik Verantwortung übernehmen.

Berlin, 27. Januar 2020. Vor 10 Jahren sind durch das Sprechen betroffener Menschen die Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs am Canisius-Kolleg in Berlin bekannt geworden. Der sogenannte Missbrauchsskandal erschütterte die Gesellschaft. Seither ist ausgehend von den Beschlüssen des Runden Tisches einiges auf den Weg gebracht worden, insbesondere im Bereich der Prävention und der Entwicklung von Schutzkonzepten.

Die vollständige Pressemitteilung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs vom 27.01.2020 finden Sie hier.

Gemeinsame Presseinformation der BAJ und Lebenshilfe e.V.: Neues Dossier informiert in leichter Sprache über Jugendmedienschutz

Mit einem Dossier "Jugendmedienschutz in Leichter Sprache" wollen die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und die Bundesvereinigung Lebenshilfe über die gesetzlichen Regelungen zum Jugendmedienschutz informieren. Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Lehrerinnen und Lehrern an Förderschulen, die mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bietet der Ratgeber einen guten Einstieg in das Thema Jugendmedienschutz. Aber auch Eltern mit Beeinträchtigungen oder Kinder mit einer geistigen Behinderung oder Lern-Behinderung können darüber in einen Dialog treten.

Mit dem von Fachleuten geprüften Papier haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und die Bundesvereinigung Lebenshilfe ihre Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt. Die Presseinformation vom 17.01.2020 zum neuen Dossier finden Sie hier. Eine Kurzinformation zum Dossier finden Sie unter folgendem Link: Kurzinformation Jugendmedienschutz in Leichter Sprache.

Presseinformation der BAJ zur neuen Ausgabe "Suizid - Prävention und Beratung" der "KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis"

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) greift in der Ausgabe 1-2020 von "KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis" das Thema Suizide bei Jugendlichen auf. Die Autorinnen und Autoren stellen darin u.a. den Handlungsbedarf und die Möglichkeiten der Suizidprävention dar. Die Presseinformation vom 08.01.2020 finden Sie hier.

Zweites Netzwerktreffen zum Modellprojekt:„Beraten und Stärken (BeSt) Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderungen vor sexualisierter Gewalt“ am 24.Oktober im Bundesfamilienministerium

Das Bundesfamilienministerium fördert seit 2015 das bundesweite Modellprojekt "BeSt - Beraten und Stärken“. Die Ergebnisse wurden nun auf einem Netzwerktreffen vorgestellt. Expertinnen und Experten sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, diskutierten über die Ergebnisse und Erfahrungen des Modellprojektes.

Weitere Informationen finden Sie hier:

und hier:  24.10.2019 Aktuelle Meldung Kinder- und Jugendschutz BMFSFJ

Neue Website zum Präventionsprogramm "Ben & Stella"

Im Rahmen des Modellprojekts „Beraten und Stärken (BeSt) werden bundesweit bis 2020 in über 80 Einrichtungen modellhaft Strukturen für den Kinderschutz verbessert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema sexualisierte Gewalt fortgebildet. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Präventionsprogramm "Was tun gegen sexuellen Missbrauch - Ben & Stella wissen Bescheid", das speziell für Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen entwickelt wurde. Bereits über 750 Mädchen und Jungen haben daran teilgenommen. Aus Anlass des Netzwerktreffens ging eine Website online, auf der sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Fachkräfte über das Programm informieren können.

benundstella.de

100% für Beratung. Öffentlichkeitskampagne der BKSF

Die Finanzierungsnot vieler Fachberatungsstellen und die Finanzierungspraxis auf kommunaler und Länderebene wird in der Öffentlichkeitskampgange in einem Video mit dem Titel „JETZT REICHT’S“ thematisiert, das auf der BKSF-Vollversammlung gedreht wurde. Das Video finden Sie unter folgendem Link: 100% daneben!

Bayernweites Fortbildungsprojekt 2018 - 2020: Tandemfortbildungen für Fachkräfte aus Erziehungsberatungs- stellen und den Jugendämtern zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den Fortbildungsterminen und Anmeldebedingungen

(Oder unter: Was wir tun - Bayernweites Fortbildungsprojekt 2018 - 2020 - Tandemfortbildungen)

Das bayernweite Fortbildungsprojekt richtet sich an Fachkräfte aus den Allgemeinen Sozialen Diensten bzw. der Bezirkssozialarbeit und aus den Erziehungsberatungsstellen, die jeweils als "Tandem" an diesen Fortbildungen teilnehmen. Ziel ist die Förderung der Kooperation und Zusammenarbeit von Erziehungsberatung, Jugendamt und Fachberatungsstellen in Verdachtsfällen bzw. in komplexen Fällen sexualisierter Gewalt, sowie die Verbesserung des Schutzes und eine bedarfsgerechte Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Die Fortbildner_innen sind Fachkräfte aus den spezialisierten Fachberatungsstellen in Bayern. Einzelne Fortbildungsreihen werden durch Fortbildner_innen-Teams aus Fachberatungsstellen und dem Allgemeinen Sozialen Dienst umgesetzt.

Auftraggeberin ist die LAG Erziehungsberatung Bayern, gefördert wird das Fortbildungsprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Die ersten beiden Fortbildungsreihen, bestehend aus je zwei 3-tägigen Modulen starteten im Dezember 2018 in München. Weitere 16 Fortbildungsreihen sind über alle 7 Regierungsbezirke verteilt und werden im Zeitraum 04.2019 bis 09.2020 stattfinden. Die Ausschreibung folgt.

Projektleitung seitens der DGfPI: Sylvia Fein fein@dgfpi.de.

Nähere Informationen zum Ziel und Konzept des Fortbildungsprojektes sowie Informationen zu Terminen und Anmeldung finden Sie hier.

Der schnelle Kontakt

Sternstrasse 9 - 11
40479 Düsseldorf
Telefon:0211 - 4976 80 0
Telefax:0211 - 4976 80 20
E-Mail:info@dgfpi.de

BeSt - Beraten & Stärken

Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2020 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.

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