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Gemeinsam stark für den Kinderschutz!

Herzlich Willkommen bei der DGfPI

Bild: Spielendes Kind

Wir sind ein Zusammenschluss von ca. 700 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten.

Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten.

Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Über uns und unsere Arbeit...

 

Aktuelle Veranstaltungen

12.11.2021 Digital - Teil 1
Kinderschutz vomKINDgedacht
Bundestagung der DGfPI und der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel

26.11.2021 Digital
20. Treffen der AG Sexualisierte Gewalt

 

Save the Date

16. - 18.05.2022 Reinhausen bei Göttingen
15. Vernetzungstreffen von Einrichtungen, die mit männlichen* Betroffenen sexualisierter Gewalt arbeiten

18. - 20.05.2022 Schloss Buchenau
Präventionsfachtagung gegen sexualisierte Gewalt

29. - 30.09.2022 Karlsruhe - Teil 2
Kinderschutz 24/7 vomKINDgedacht
Bundestagung der DGfPI und der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel

Stellenausschreibung Geschäftsführung DGfPI e.V.

Die Stellenausschreibung für die Geschäftsführung der DGfPI e.V. finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31.10.2021.

Das Projekt ByeDV startet gemeinsam mit fünf Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend in die nächste Phase!

Wir freuen uns sehr im Verbund mit dem HUMAN-Team der SRH Hochschule Heidelberg im Projekt ByeDV ("Beyond Digital Violence: Capacity Building for Relevant Professionals Working with Children and Young People who Experienced Sexualised Violence Using Digital Media"), das durch die Europäische Union (Förderlinie "Rights, Equality, Citizenship") gefördert wird, künftig mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Beratungsstellen

  • Wildwasser Marburg e.V.
  • Männerbüro Hannover e.V.
  • Frauen gegen Gewalt e.V. Westerburg
  • Kinder- und Jugendschutzdienst "Känguru" des pro familia Landesverbands Thüringen e.V.
  • Kinderschutzbund Ulm/Neu Ulm, Psychologische Beratungsstelle und Kinderschutzzentrum

zusammenzuarbeiten.

In regelmäßigen Intervisionsworkshops, geleitet durch die DGfPI und in Zusammenarbeit mit der SRH, werden die spezialisierten Fachberater*innen die HUMAN-Handlungsempfehlungen kennenlernen. Gemeinsam soll die Anwendung in der konkreten Fallarbeit/Fachberatung sowie in der Team- und Netzwerkarbeit geplant, diskutiert, reflektiert und jeweils erprobt werden. Der gesamte Prozess wird evaluiert, so dass Qualitätskriterien für die Fallarbeit sowie für die Nutzung der publizierten Handlungsempfehlungen formuliert werden können.

Missbrauchsbeauftragter relauncht „Hilfe-Portal Sexuel-ler Missbrauch“ – vereinfachte Suchfunktionen, neue Angebote und mehr Informationen

Unter dem Motto „Hilfe suchen, Hilfe finden“ startet der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, heute das neue Hilfe-Portal www.hilfe-portal-missbrauch.de. Hier finden Betroffene, Angehörige und Fachkräfte einen schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung. Auch Men-schen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema haben, erhalten hier Unterstützung.

Die Pressemitteilung vom 09.08.2021 zum Thema finden Sie hier.

Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend in ländlichen Regionen - Forderungen für eine gute Versorgung

Statement aus dem Bundesweiten Modellprojekt "Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt"

"Das bundesweite Netz von Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend hat Lücken. Noch immer gibt es viele Kommunen, in denen spezialisierte Fachberatung und Prävention nicht oder kaum erreichbar sind. Wir, die Unterzeichnenden, sehen die dringende Notwendigkeit einer detaillierten Bedarfserhebung und Schließung dieser Lücken!"

Das vollständige Statement vom 30.06.2021 finden Sie hier.

Pressemitteilung: Wichtiges Signal für Betroffene und Unterstützer*innen

Bundespräsident spricht mit Betroffenen und Fachberatungsstellen über Unterstützung nach sexualisierter Gewalt

Als Kind oder Jugendliche*r sexualisierte Gewalt zu erfahren ist eine erhebliche Lebensbelastung. Aber natürlich gibt es ein Leben mit, nach und jenseits der Gewalt. Besonders wichtig ist dabei kompetente Unterstützung, die auf individuelle Bedarfe und Lebenswege eingeht. Dieses Thema steht im Mittelpunkt einer Begegnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend und Vertreter*innen von spezialisierten Fachberatungsstellen.

Am 04.06.2021 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit Elke Büdenbender die Fachberatungsstellen Wildwasser Berlin und HILFE-FÜR-JUNGS e.V. sowie ihre Bundeskoordinierung, die BKSF. Die vollständige Pressemitteilung vom 03.06.2021 finden Sie auf der Website der BKSF unter: Bundespräsident geht ins Gespräch mit Betroffenen, BKSF und Fachberatungsstellen

DGfPI e.V. und Fachverband Traumapädagogik beschließen Kooperation

Schon Ende der 80er Jahre entwickelten Pädagoginnen und Pädagogen Möglichkeiten der Begleitung von Mädchen und Jungen, die durch sexualisierte Gewalt traumatisiert wurden. Die spätere Entwicklung der Traumapädagogik ist von diesen Erfahrungen, Inhalten und Methoden geprägt. In der gleichen Zeit etablierte sich die DGfPI mit dem Blick auf alle Facetten des Kinderschutzes und dem Ansatz, Gefährdungen u.a. durch Prävention und Fortbildung von Fachkräften zu begegnen.

Auch wenn die Fokussierung der Themen unterschiedlich ist, gibt es doch große gemeinsame Schnittmengen. Vor allem gleichen sich die insbesondere durch Prof. Dr. Günther Deegener (verstorben im Februar 2017) geprägten Haltungen der beiden Verbände, dass sexueller Missbrauch als ein Teil von sich überlagernden Formen von Kindesmisshandlung Berücksichtigung finden muss und Verfahren zur Ermittlung und Hilfeprozesse zur Stärkung der Ressourcen betroffener Mädchen und Jungen im Zentrum gelingender Begleitung unverzichtbar sind. Die Annahme des guten Grundes jeglichem 'kreativem' Verhalten der Mädchen und Jungen, ihre Expert*innenschaft im Umgang mit herausfordernden Lebensumständen und die Verantwortung der professionellen Helfer*innen in allen Kontexten, sind die zentrale Haltung, die die beiden Fachverbände teilen und verbinden. Beide Fachverbände betonten und betonen stets die gesellschaftliche Wirkkraft auf die Möglichkeiten der Menschen, herausfordernde Lebensumstände zu bewältigen. Gerade jetzt, beim Umgang mit der Pandemie, wird das sehr deutlich. Die Priorität wirtschaftlicher Interessen und das Übersehen der Folgen für den Kinderschutz ist aus unserer Sicht ein Skandal.

Als ersten gemeinsamen Schritt fordern beide Fachverbände deswegen in einem gemeinsamen Appell die öffentliche und private Kinder- und Jugendhilfe auf, sich pro aktiv auf die Anforderungen des Kinderschutzes während und nach der Pandemie vorzubereiten.

Ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit wird die Beschreibung von traumapädagogisch basierten Standards der Bewältigung sexualisierter, körperlicher- und psychischer Gewaltwiderfahrnisse sein. Und eine Auseinandersetzung mit der Situation in stationären Einrichtungen wird sich mit der Frage beschäftigen, ob das Recht der Kinder auf unbedingte Gleichwürdigkeit im Sinne von Paolo Freire und Antonio Gramsci und ihrer Expert*innenschaft beim Umgang mit den Folgen ihrer herausfordernden Lebensumstände Primat pädagogischer Arbeit ist. Für 2024/25 ist ein gemeinsamer Fachtag geplant.

Der Fachverband Traumapädagogik – Netzwerk für psychosoziale Fachkräfte e.V. (FVTP) und die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI)

Nach dem „Lockdown“: Notwendige Kapazitäten für den Kinderschutz bereitstellen!

Der offene Appell des Fachverbandes Traumapädagogik – Netzwerk für psychosoziale Fachkräfte e.V. (FVTP) und der DGfPI e.V. richtet sich an die kommunalen Gebietskörperschaften, die kommunalen Jugendämter, die Familienministerien des Bundes und der Länder sowie die Landesjugendämter in der Bundesrepublik Deutschland

Den vollständigen Appell finden Sie hier.

Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel startet den Kinderschutz Podcast

Der Kinderschutz Podcast begrüßt die unterschiedlichsten Menschen aus Öffentlichkeit, Wissenschaft und Praxis. „Wir kommen mit Kinderschutz-Expert*innen, Politikvertreter*innen auch prominenten Menschen ins Gespräch, um den Kinderschutz in Deutschland aus allen Blickrichtungen zu beleuchten, zu verbessern und neue Impulse dafür und die Umsetzung der Kinderrechte zu setzen“, sagt Jerome Braun, Geschäftsführer Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel.

Die vier Gastgeber*innen Frau Prof. Dr. Kathinka Beckmann von der Hochschule Koblenz, Frau Prof. Dr Regina Steil von der Goethe-Universität Frankfurt, Sonja Howard als Mitglied im Betroffenenrat des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und Jerome Braun, sprechen und diskutieren mit ihren Gästen auf Augenhöhe, so dass Neues entstehen kann. Gerade aufgrund der schwierigen und auch teilweise bedrückenden Thematik legen wir grossen Wert auf Positives, es darf und soll auch gelacht werden und die Gäste wie Gastgeber*innen haben Spaß bei den Gesprächen.

Den Podcast finden interessierte Privatpersonen und Menschen aus der sozialen Arbeit und alle Menschen denen der Kinderschutz am Herzen liegt und gerne auch die anderen, überall da, wo es Podcasts gibt und unter www.kinderschutz-podcast.de

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung von Hänsel+Gretel.

Prävention sexualisierter Gewalt im Internet

Die Fachberatungsstellen im BMFSFJ-geförderten Bundesmodellprojekt „Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt“ werden künftig über ihren YouTube-Kanal safeTOUCH - Hilfe gegen sexualisierte Gewalt (Infos - Aufklärung -Tipps) Clips für Kinder und Jugendliche im Alter von 12-20 zeigen.

Neben Videos mit Präventionsbotschaften oder zu den Angeboten der Fachberatungsstellen werden auch Beiträge von Kooperationspartner*innen veröffentlicht.

Wir freuen uns über Verbreitung, Likes, Kommentare und Vernetzung: https://www.youtube.com/channel/UC3ac5tA2nCoWEojgLtjg3pg

Veröffentlichung Fachartikel: "Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt. Bundesweites Modellprojekt stärkt Fachberatung in ländlichen Regionen."

Sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist endlich mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt – jedoch liegt der Fokus meist auf den spektakulären Fällen. Der Versorgungsalltag für Betroffene in ländlichen Regionen ist selten im Blick.

Claudia Igney und Lisa Monz zeigen in dem Fachartikel "Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt. Bundesweites Modellprojekt stärkt Fachberatung in ländlichen Regionen." (In: Trauma & Gewalt, Heft 3, 14. Jg. (2020): 225-236) auf, was spezialisierte Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend leisten und wo die Chancen und Herausforderungen für Schutz und Hilfe im ländlichen Raum liegen. Sodann werden erste Erkenntnisse aus dem bundesweiten Modellprojekt Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt, in dessen Rahmen Fachberatung in acht Modellregionen gestärkt wird, vorgestellt. Diese basieren auf den Bewerbungen von Fachberatungsstellen aus dem ganzen Bundesgebiet und Erfahrungen aus dem ersten Projektjahr.

Den vollständigen Artikel zum Download finden Sie hier.
Die kostenpflichtige Vollversion der Fachzeitschrift finden Sie hier: www.traumaundgewalt.de.

AWMF S3+ Kinderschutzleitlinie der DGKiM

Die AWMF S3+ Leitlinie Kindesmisshandlung, -missbrauch und -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik wurde im Februar 2019 veröffentlicht. Neben der Langfassung und dem Leitlinienreport wurden weitere Materialien und Informationen zur Leitlinie veröffentlicht, die Sie unter folgendem Link finden: Kinderschutzleitlinie DGKiM und hier.

Hinweis Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch"

Aufgrund der aktuellen Situation können viele Therapeutinnen und Therapeuten sowie spezialisierte Fachberatungsstellen persönliche Beratungstermine für Betroffene, Angehörige und andere Personen momentan nur sehr eingeschränkt anbieten. Oftmals ist aber eine telefonische Beratung weiterhin möglich.

Wir möchten Sie zusätzlich auf das Angebot des Hilfetelefons „Sexueller Missbrauch“ hinweisen. Das Hilfetelefon leistet telefonisch Beratung und Hilfe. Unter der Nummer 0800  -22 55 530 (kostenfrei + anonym) erhalten Sie bei Bedarf Unterstützung sowie die Möglichkeit zur persönlichen Entlastung. Auch in Verdachtsfällen können Sie sich an das Hilfetelefon wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr erfahren im Umgang mit dem Thema sexueller Kindesmissbrauch. Das Team besteht aus psychologisch und pädagogisch ausgebildeten Fachkräften.

Die Sprechzeiten des Hilfetelefons „Sexueller Missbrauch“ sind:

montags, mittwochs und freitags 9 – 14 Uhr
dienstags und donnerstags 15 – 20 Uhr

Neue Website zum Präventionsprogramm "Ben & Stella"

Im Rahmen des Modellprojekts „Beraten und Stärken (BeSt) werden bundesweit bis 2020 in über 80 Einrichtungen modellhaft Strukturen für den Kinderschutz verbessert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema sexualisierte Gewalt fortgebildet. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Präventionsprogramm "Was tun gegen sexuellen Missbrauch - Ben & Stella wissen Bescheid", das speziell für Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen entwickelt wurde. Bereits über 750 Mädchen und Jungen haben daran teilgenommen. Aus Anlass des Netzwerktreffens ging eine Website online, auf der sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Fachkräfte über das Programm informieren können.

benundstella.de

Der schnelle Kontakt

Elisabethstraße 14
40217 Düsseldorf
Telefon:0211 - 4976 80 0
Telefax:0211 - 4976 80 20
E-Mail:info@dgfpi.de

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