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Gemeinsam stark für den Kinderschutz!

Herzlich Willkommen bei der DGfPI

Bild: Spielendes Kind

Wir sind ein Zusammenschluss von ca. 700 Fachkräften (Einzelpersonen und Institutionen) aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland, die sich gemeinsam zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten.

Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten.

Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

Über uns und unsere Arbeit...

 

Save the Date Veranstaltungen 2023

06.03.2023
Internationales Symposium "Beyond Digital Violence"

03. - 05.05.2023 Schloss Buchenau
16. Vernetzungstreffen von Einrichtungen, die mit männlichen* Betroffenen sexualisierter Gewalt arbeiten

21. - 23.06.2023 Schloss Buchenau (Achtung - geänderter Termin!)
Präventionsfachtagung

Start der UBSKM-Kampagne zum 8. Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt

„Sexuelle Gewalt kann es überall und jederzeit geben - auch im persönlichen Umfeld“

Anlässlich des 8. Europäischen Tages zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt haben Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, am 17.11.2022 in Berlin die gemeinsame Aufklärungs- und Aktivierungskampagne „Schieb den Gedanken nicht weg!“ vorgestellt. Die Botschaft: Kinder und Jugendliche sind vor allem im eigenen Umfeld der Gefahr sexueller Gewalt ausgesetzt.

https://beauftragte-missbrauch.de/

Save the Date: International Symposium "Beyond Digital Violence" on 6th March 2023

The practice research project "Beyond Digital Violence" (ByeDV) is carried out by the collaborative partners DGfPI and SRH University of Applied Sciences Heidelberg in the period from 2021 to 2023 (co-funded by the Rights, Equality and Citizenship Program (2014-2020) of the European Union). The project aims to implement empirically developed recommendations for dealing professionally with mediatised sexualised violence against children and adolescents in cooperation with five specialised counseling centers in counseling practice and prevention work. By means of an accompanying formative evaluation, quality criteria for the far-reaching implementation of the recommendations for action are to be derived. These quality criteria address beyond the national framework also professionals from other European countries working on sexualised violence against children and adolescents.

The final symposium will help to disseminate the project results and to use synergies for the further development of the quality criteria also on an international level. Invited are specialised counseling centers, experts from practice and science, stakeholders from other EU projects, authorities, politics, associations and the general public.

   This project is co-financed by the Rights,Equality
   and Citizenship Programme (2014-2020) of the
   European Union under the grant reference
   number 101005221.

Save the Date: Internationales Symposium „Beyond Digital Violence“ am 6. März 2023

Das Praxisforschungsprojekt „Beyond Digital Violence“ (ByeDV) wird von den Verbundpartnern*innen DGfPI und SRH Hochschule Heidelberg im Zeitraum von 2021 bis 2023 durchgeführt (kofinanziert durch das Programm Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft (2014-2020) der Europäischen Union). Das Projekt verfolgt das Ziel, empirisch entwickelte Handlungsempfehlungen zum professionellen Umgang mit mediatisierter sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Kooperation mit fünf Fachberatungsstellen in der Beratungspraxis und der Präventionsarbeit zu implementieren. Mittels einer begleitenden formativen Evaluation sollen Qualitätskriterien zur weitreichenden Implementierung der Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese Qualitätskriterien adressieren über den nationalen Rahmen hinaus auch Fachkräfte anderer europäischer Länder, die zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche arbeiten.

Das Abschlusssymposium wird dazu beitragen, die Projektergebnisse zu verbreiten und Synergien zur Weiterentwicklung der Qualitätskriterien auch auf internationaler Ebene zu nutzen. Eingeladen sind Fachberatungsstellen, Expert*innen aus Praxis und Wissenschaft, Interessenvertreter*innen aus anderen EU-Projekten, Behörden, Politik, Verbänden und der allgemeinen Öffentlichkeit.

   Dieses Projekt wird unter der Fördernummer
   101005221 kofinanziert durch das Programm
   Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft
   (2014-2020) der Europäischen Union.

Onlineberatungsportal für Fachberatungsstellen

Im Bundesmodellprojekt Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt wurde ein Onlineberatungsportal für Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend entwickelt. Das Portal bietet ein gemeinsames Dach für Fachberatungsstellen, die für ihre Region Onlineberatung per Mail und Chat anbieten.

Seit Herbst 2021 ist das Portal für alle Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend geöffnet.

Interessierte finden hier weitere Informationen und ein Formular zur Interessensbekundung.

Wenden Sie sich für weitere Informationen gerne an:

Leon Weyand (0159 0469 0894)

E-Mail: onlineberatung@dgfpi.de

Abschlussveröffentlichung des Bundesmodellprojektes: Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt

Die Abschlussveröffentlichung des vom Bundesfamilienministerium geförderten Modellprojektes ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

 

Pressemitteilung: "Wir brauchen ein gesetzlich verankertes Recht auf Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs"

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs setzt ihre Arbeit mit zwei neuen Mitgliedern fort. Neben einer gesetzlichen und über das Jahr 2023 hinausgehenden Arbeitsgrundlage macht sich die Kommission gemeinsam mit der Unabhängigen Beauftragten für ein gesetzlich verankertes Recht für Betroffene auf Aufarbeitung stark.

Die vollständige Pressemitteilung vom 29.07.2022 finden Sie hier.

Pressemitteilung: Nationaler Rat beschließt weitere Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt Agenda bis 2023 auf jährlicher Sitzung festgelegt

Unter dem Vorsitz von Bundesfamilienministerin Lisa Paus und der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, ist heute der Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Berlin zusammen gekommen. Die Mitglieder haben sich auf Grundlage ihrer „Gemeinsamen Verständigung“ von Juni 2021 auf eine Agenda verständigt, die weitere Schritte für einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung für die nächsten zwei Jahre festlegt.

Die vollständige Pressemitteilung vom 29.07.2022 finden Sie hier.

Welche Unterstützung das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Frauen aus der Ukraine bietet – Eine Information für Kooperationspartner/-innen und Multiplikator/-innen

Frauen, die aus der Ukraine flüchten und Schutz in Deutschland suchen, sind einem erhöhten Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Menschen- bzw. Frauenhandel, sexualisierte Gewalt und Übergriffe beispielsweise in Unterkünften für Geflüchtete zählen dazu. Für die Bekanntmachung des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ bei dieser Zielgruppe wurden daher wichtige Informationen für Multiplikator/-innen und Kooperationspartner/-innen zusammengestellt. Das Infoblatt erklärt unter anderem, zu welchen Themen das Hilfetelefon Unterstützung bietet und wo die Grenzen des Angebots sind. Diese Informationen richten sich nicht an Betroffene und Ratsuchende.

Das Infoblatt finden Sie hier.

UBSKM: Hilfeangebote für geflüchtete Frauen und Kinder aus der Ukraine bei (sexueller) Gewalt bekanntmachen

Die Flucht von Menschen aus der Ukraine stellt uns alle derzeit vor massive Herausforderungen. Insbesondere gilt die Sorge der Sicherheit von Frauen und Kindern, denn sie können auf der Flucht und bei der Unterbringung in Deutschland einem erhöhten Risiko von Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt sein.

Es muss sichergestellt werden, dass das Recht auf Schutz und Sicherheit von Frauen und Kindern von Anfang an in dieser Notsituation berücksichtigt wird. Deshalb sollen ukrainische Frauen in Deutschland über die bestehenden Hilfeangebote der UBSKM informiert werden. Gleichzeitig sollen Menschen, die in der jetzigen Situation ehrenamtlich mithelfen, für das Thema sensibilisiert werden.

Organisationen, die sich um geflüchtete Frauen und Kinder kümmern, können sich mit einer Veröffentlichung von Hilfeangeboten deutlich gegen Gewalt an Frauen und Kindern positionieren und Menschen mit sexuellen Absichten klar signalisieren: Diese Organisation hat das Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder im Blick!

Unterstützen Sie die UBSKM, ukrainische Frauen und Kinder zu schützen, indem Sie die Informationen über ihre Netzwerke und Communitys und auf Ihren Online-Angeboten bekannt machen und teilen. Hierfür finden Sie nachfolgend Online-Banner sowie Kacheln für Facebook, Instagram und Twitter:

Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch)
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Instagram 1
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Instagram 2
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Instagram 3
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Instagram 4
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Instagram 5
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Facebook
Kachel Hilfeangebote Frauen und Kinder (deutsch/ukrainisch) - Twitter

ByeDV-Kampagne zum Safer Internet-Day 2022

Zum Safer Internet-Day 2022 hat die DGfPI im Februar 2022 im Rahmen des EU-Projekts ByeDV eine Social Media-Kampagne unter dem Motto „Wir brauchen euch!“ gestartet.

Jugendliche bleiben immer noch allein, wenn sie (sexualisierte) Gewalt im digitalen Raum erfahren. Ihre technischen, emotionalen und sozialen Bewältigungskompetenzen werden oft überschätzt, wenn digitale, aber auch analoge Krisensituationen bewältigt werden müssen. Wir wollen daher aus der Perspektive Jugendlicher für ihre Lebenswelt sensibilisieren. Wir wollen Erwachsene motivieren, Jugendliche zu unterstützen, wenn diese Hilfe brauchen.

Die Postings der ByeDV-Kampagne „Wir brauchen euch!“ erfolgten vom 2. bis zum 14. Februar auf Instagram: www.instagram.com/dgfpi_ev/ und Facebook: www.facebook.com/dgfpi.ev

Die Social Media-Kampagne ist Teil unserer Aktivitäten im Praxisforschungsprojekt ByeDV. Nähere Informationen zu ByeDV stehen unter www.byedv.de

ByeDV Social Media Posts zum Safer Internet-Day 2022 - Download:

Die Bilderserien unserer Kampagne „Wir brauchen euch!“ eignen sich hervorragend für Präventionsworkshops und Fortbildungen. Interessierte Fachkräfte können diese Materialien gerne für ihre Arbeit nutzen und hier herunterladen:

ByeDV_SID_2022 deutsch

ByeDV SID 2022 english

Was ist der Safer Internet-Day?

Der Safer Internet-Day findet immer am 8. Februar statt. Er fordert alle auf, ihren Teil zur Förderung von unterstützenden Beziehungen und respektvollen Gemeinschaften im Internet beizutragen. Von der Diskussion darüber, wie das Internet zur Kommunikation genutzt werden kann, bis hin zur Schaffung positiver Veränderungen in Online-Gruppen gibt der Tag die Möglichkeit, sich für ein besseres Internet einzusetzen (siehe auch https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2022/).

ByeDV Safer Internet Day 2022 Campaign

To mark Safer Internet Day 2022, the DGfPI launched a social media campaign in February 2022 under the slogan "We need you!" as part of the EU project ByeDV.

Young people still remain alone when they experience (sexualized) violence in the digital space. Their technical, emotional and social coping skills are often overestimated when digital, but also analog crisis situations have to be managed. We therefore want to raise awareness of their lifeworld from the perspective of young people. We want to motivate adults to support young people when they need help.

The postings of the ByeDV campaign "We need you!" took place from February 2 to 14 on Instagram: www.instagram.com/dgfpi_ev/ and Facebook: www.facebook.com/dgfpi.ev

The social media campaign is part of our activities in the ByeDV practice research project. More information on ByeDV is available at www.byedv.de.

ByeDV Social Media Posts for Safer Internet Day 2022 - Download:

The image series of our campaign "We need you!" are ideal for prevention workshops and further training. Interested professionals are welcome to use these materials for their work and download them here:

ByeDV SID 2022 english

What is Safer Internet Day?

Safer Internet Day always takes place on February 8. It encourages everyone to do their part to foster supportive relationships and respectful communities online. From discussing how to use the Internet to communicate to creating positive change in online communities, the day gives people the opportunity to advocate for a better Internet (see also https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2022/).

HUMAN - Reflexive Handlungsempfehlungen veröffentlicht

In dieser Publikation stellt das wissenschaftliche Team der SRH Hochschule Heidelberg fallspezifische Handlungsempfehlungen zum fachlichen Umgang mit mediatisierter sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche dar. Die im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „HUMAN“ empirisch und partizipativ entwickelten Handlungsempfehlungen richten sich an die pädagogische Praxis und bilden die Grundlage für die weiteren Forschungsprozesse im Verbundprojekt ByeDV der DGfPI und SRH Hochschule Heidelberg, s.a. www.byedv.de.

Näheres zu HUMAN und den Handlungsempfehlungen, die unlängst im Springer Verlag veröffentlicht wurden und darüber bezogen werden können, findet sich unter www.human-srh.de.

Prävention sexualisierter Gewalt im Internet

Die Fachberatungsstellen im BMFSFJ-geförderten Bundesmodellprojekt „Wir vor Ort gegen sexuelle Gewalt“ werden künftig über ihren YouTube-Kanal safeTOUCH - Hilfe gegen sexualisierte Gewalt (Infos - Aufklärung -Tipps) Clips für Kinder und Jugendliche im Alter von 12-20 zeigen.

Neben Videos mit Präventionsbotschaften oder zu den Angeboten der Fachberatungsstellen werden auch Beiträge von Kooperationspartner*innen veröffentlicht.

Wir freuen uns über Verbreitung, Likes, Kommentare und Vernetzung: https://www.youtube.com/channel/UC3ac5tA2nCoWEojgLtjg3pg

AWMF S3+ Kinderschutzleitlinie der DGKiM

Die AWMF S3+ Leitlinie Kindesmisshandlung, -missbrauch und -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik wurde im Februar 2019 veröffentlicht. Neben der Langfassung und dem Leitlinienreport wurden weitere Materialien und Informationen zur Leitlinie veröffentlicht, die Sie unter folgendem Link finden: Kinderschutzleitlinie DGKiM und hier.

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