Nachrichten

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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten der DGfPI und ihrer Mitglieder:

22.06.2021

Einrichtung einer zentralen (oder mehrerer) Anlaufstellen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt für den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) hat die Durchführung eines offenen und transparenten Aufarbeitungsprozesses zu Fällen sexualisierter Gewalt im Rahmen seiner Verantwortung beschlossen. Hierfür soll eine durch den Verband zu finanzierende externe Anlaufstelle, die öffentlich beworben werden soll, eingerichtet werden.

Die Ausschreibung sowie die VCP-Handlungsmaximen und Leitfragen finden Sie hier.

19.05.2021

E-Learning Gewaltschutz – Nächster Testkurs startet voraussichtlich im Juli 2021

Für Fachkräfte unterschiedlicher Professionen wurde im Rahmen eines Verbundprojektes und gefördert durch das BMFSFJ dieser interdisziplinäre Online-Kurs entwickelt und wird während der Projektlaufzeit noch kostenlos angeboten. Die Fortbildung setzt sich zum Ziel, den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu vermitteln und Wege gelingender Zusammenarbeit an Schnittstellen durch die Vermittlung einer gemeinsamen Wissensbasis zu befördern. Zielgruppe sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, aus auf Schutz und Unterstützung für von Gewalt betroffenen Frauen spezialisierten Einrichtungen und Dienste, der Polizei, der Justiz, aus Heilberufen und weiteren an Intervention, Schutz und Hilfe beteiligten Professionen.

Die Anmeldung ist über https://haeuslichegewalt.elearning-gewaltschutz.de/ möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

Konzipiert und entwickelt wurde diese Online-Fortbildung durch einen Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen, die sich seit Jahren bzw. Jahrzehnten im Themenbereich Schutz vor Partnerschaftsgewalt und Kinderschutz engagieren: Universitätsklinikum Ulm/Kinder- und Jugendpsychiatrie (Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Prof. Dr. Ute Ziegenhain), Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut zu Geschlechterfragen Freiburg/SoFFI F. (Prof. Dr. Barbara Kavemann) und SOCLES – International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg (Dr. Thomas Meysen).

Die Fortbildung deckt das komplexe Thema häusliche Gewalt mit wissenschaftlich fundierten Texten, Fallbeispielen, interaktiven Übungen sowie Videos (Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen; beispielhafte Beratungsszenen, die in eine Übung eingebettet sind) ab. Bei der Entwicklung des Curriculums wurden Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Praxisfelder einbezogen und der Fortbildungsbedarf aus ihrer jeweiligen Perspektive diskutiert. Zurzeit wird zusätzlich der Fortbildungsbedarf aus der Perspektive betroffener Frauen, Männer und Jugendlicher im Rahmen einer Befragung erhoben.

29.04.2021

Pressemitteilung: 2 Jahre Hilfetelefon „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt

Die gemeinsame Pressemitteilung des UBSKM in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Ulm, N.I.N.A. – Nationale Infoline und berta – Beratung und telefonische Anlaufstelle vom 29.04.2021 finden Sie hier.

Fact Sheet - 2 Jahre Hilfetelefon berta: Erste Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie zur Begleitforschung der telefonischen Anlaufstelle berta für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt (ORG)

12.04.2021

DGfPI und BZgA: Neue Datenbank für Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend geht online

Köln/Düsseldorf, 12. April 2021. Die bundesweit erste Datenbank für qualifizierte Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist online gegangen: Aufgebaut wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Kooperationsprojekt. Fortbildung ist ein zentraler Baustein in der Prävention sexualisierter Gewalt. Mit der „Fortbildungsnetz sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend“ erhält sie nun auch eine digitale Infrastruktur.

Die vollständige gemeinsame Pressemitteilung der DGfPI und BZgA vom 12.04.2021 finden Sie hier.

31.03.2021

Aufruf zur finanziellen Absicherung der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Weilheim

Der Verein Netz gegen sexuelle Gewalt e.V. hat einen Aufruf zur finanziellen Absicherung ihrer Fachberatungsstelle gestartet. Lesen Sie im Folgenden das kurze Statement der Beratungsstelle:

Der Verein Netz gegen sexuelle Gewalt e.V. mit Sitz in Weilheim i.OBB. hat in den vergangenen sechs Jahren die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt auf– und ausgebaut. Nun stoßen wir zum Jahresende 2021 an die Grenzen unserer finanziellen Möglichkeiten, die Fachberatungsstelle dauerhaft aufrecht zu erhalten. Ein Förderantrag an den Landkreis wurde deshalb gestellt und wird im Sommer zur Entscheidung dem Kreistag vorgelegt. Deshalb hatten wir nun die Idee, aus den Reihen der sozialen Trägerschaften, unseren weiteren Kooperationspartnerschaften und sonstigen Unterstützer*innen ein Statement für den Erhalt der Fachberatungsstelle zu erbitten.

Die Aussage ist – ja, das Angebot ist für die Betroffenen von sexualisierter Gewalt sehr wichtig, insbesondere im ländlichen Raum. Deshalb sollte diese spezialisierte Fachberatungsstelle finanziell abgesichert werden.

Vielleicht möchten Sie aus dem genannten Grund diesen Aufruf / diese Solidaritätsbekundung erkennbar mit Ihrem Namen und dem Namen Ihrer Einrichtung unterzeichnen, und den Link zum Formular in Ihr berufliches und / oder privates Netzwerk weiterleiten. Auch eine anonyme Bekundung ist uns sehr willkommen!

Wir danken Ihnen dafür schon an dieser Stelle von Herzen

Unter folgenden Links können Sie die Petition unterzeichnen: www.openpetition.de/!netzev oder www.beratungsstelle-netz.de/de/petition.html.

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